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es gibt viele frauen die wollen z.b. kein sex anfangs weilse schiss haben..das merken die männer und lassen die finger von denen in bestimmen bereichen..dann werden die weiber wieder sauer weil der typ nix mehr macht, und sie denken er findet sie nichtmehr anziehend
kann das ein intelligenter mensch verstehn?
Vielleicht liegt das Problem auch darin, daß wir bei unserer Partnerwahl nicht wirklich danach schauen, wer gut für uns ist? Männer gehen auf Frauenjagt und suchen vor allem nach obtischen Reizen, wer sich für eine Nacht eignen würde. Da man zu faul ist, das jeden Abend zu machen, wird eine davon zur Freundin oder auch Frau, ohne daß man sich mal gefragt hat, ob man eigentlich außer der „Lust“ aufeinander noch etwas gemeinsam hat. Frauen suchen nach dem starken Mann an den sie sich anlehnen können aber fragen sich oft nicht, ob sie dabei nicht Teile ihrer Persnlichkeit aufgeben müssten, die ihnen wichtig sind. Für mich liegt das ganz klar darin, daß wir die in der Kindheit erlernten beziehungsmuster nachahmen; oder ihnen genau entgegen steuern. Auf die lange und schwierige Suche nach dem richtigen Menschen läßt sich kaum jemand ein, heute sowenig wie in früheren Zeiten.
Früher gab es die Zweckehe, und was gehen mußte ging dann oft auch irgendwie, und ich denke, daß es nicht zu selten vorkam, daß ein Mann in der Ehe feststellen mußte, daß er seiner Frau nicht gewachsen war. Frauen hatten vielleicht nicht die Möglichkeiten, einen Beruf auszuüben, aber im Haushalt hatten sie oft die Hosen an. Viele – Männer wie Frauen – wünschten sich, aus diesen Ehen auszubrechen, aber die Ehe war lange Zeit die einzige Art der sozialen Absicherung. Wir leben teilweise immernoch die Schematas aus dieser Zeit, die wir von unseren Eltern übernommen haben, und diese von den ihren. Aber die Ehe erfüllt heute nicht mehr den Zweck der sozialen Absicherung, jeder kann gehen wann er will, und wenn wir heute an dem Punkt sind, an dem unsere Eltern und Großeltern auch waren, daß man das Gefühl hat, es ginge einfach nicht mehr, na, dann geht man halt einfach anstatt sich zusammen zu reißen und zu versuchen, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen.
Dies soll nun kein Plädoyer für die Zweck- und Zwangsehe sein. Ganz im Gegenteil. Aber wenn wir Beziehung gesellschatlich neu definieren, dann sollten wir auch unsere Partnerwahl daran anpassen. Das heißt, das Wort „Partner“ sollte man heute ernster nehmen, als jemals zuvor. Man ist nicht mehr dazu gezwungen, den Hof gemeinsam zu führen, jeder kann machen was er will, jeder hat seinen Beruf und seine Interessen. Das zusammenwachsen ist schwiriger geworden und weit häufiger ist das auseinanderleben. Daher auch die vielen Scheidungen.
Nochmal: Wir müssen Beziehung neu erfinden, wenn wir in einer Welt der sich stark veränderten Geschlechterrollen solche noch zur beiderseitigen Zufriedenheit führen wollen.
#(„Braucht Zeit, Schuh zu finden, der passt“)
Stadt der verlohrenen Kinder
Vendetta